Strahlender Sonnenschein in der Noller Schlucht

Bei strahlendem Sonnenschein empfing uns der erfahrene Lernpädagoge Herr Beckwermerth am Umweltlernstandort der Noller Schlucht in Dissen. Nach einem fußläufigen Aufgalopp, der uns gleich eine sich ziemlich in die Länge ziehende Steigung abverlangte, teilten wir uns in Kleingruppen auf und suchten im Dickicht des Unterholzes nach frischen Tierspuren.

Neben den Ausscheidungen von Waldtieren konnten wir auch ganz eindeutig den Rastplatz von Rehen ausmachen. Diese wälzen sich zum Beispiel vor einem Baum, um dort eine Kuhle zu erzeugen, die ihnen als Rehbett dient. Hier finden sie Schutz vor der Witterung und anderen Waldbewohnern.

An einer anderen Stelle begegnete uns eine mit Wasser durchtränkte Schlammstelle, die uns wiederum  Fußspuren von Wildschweinen anbot. Die Schweine wälzen sich hier genüsslich im Schlamm, um ihr Fell zu säubern. An einem nahe gelegenen Stamm fanden wir ebenfalls Haarborsten, die die Überbleibsel der Trocknungsphase belegen.

Ohne geschulten Blick wären uns diese ganzen Spuren vermutlich gar nicht aufgefallen. Spannend an dieser Stelle ist die Tatsache, dass einige Spuren noch ziemlich frisch waren. Im Wald findet demnach ein reger Betrieb statt.

Nach einem weiteren kurzweiligen Fußmarsch stand sogleich das Arbeitsmaterial bereit, um Gewässerproben zu entnehmen. Mikroskope ermöglichten es, sich einen direkten Eindruck von den Bewohnern der sich vor Ort befindenden Gewässer zu machen. Wir konnten unzählige verschiedene Kleinstlebewesen sichtbar machen und waren über den feinen Bau der Körper total überrascht.

Und so neigte sich der Ausflug bereits dem Ende zu, sodass wir einen Dank sowohl für die vor Ort tätigen Lernpädagogen als auch dem fleißigen Busfahrer aussprechen.